Montana Spezial

Ernst Mosch Biographie

Am 7. November 1925 wurde Ernst Mosch als Sohn eines Bergmannes in Zwodau bei Falkenau a.d. Eger geboren. Einige Jahre später übersiedelte die Familie nach Falkenau, nachdem sein Vater im "Peterwerk" einen schweren Unfall hatte und für den Rest seines Lebens arbeitsunfähig wurde. Im Lobsweg Nr. 41 wohnten Sie bis zur Vertreibung 1946 und betrieben hier eine Milchhandlung. Mit 8 Jahren schickten Ihn seine Eltern zu Musiklehrer Dotzauer, der Ihn in seine Kinderblaskapelle aufnahm. Ernst Mosch wollte Musiker werden, aber seine Eltern wollten, dass er einen "bürgerlichen" Beruf erlernen sollte. So kam er nach Abschluss der Schule zum Schustermeister Renz in die Lehre. Seine Lehrzeit dauerte aber nur kurze Zeit, denn sein Wunsch, in eine Musikschule zu gehen, wurde von seinen Eltern erfüllt. Sie schickten Ihn auf die Musikschule in Ölsnitz (Vogtland), wo er Geige, Flügelhorn und Posaune studierte.
 
Mit 18 Jahren, 1943 wurde er zum Wehrdienst einberufen und kam zu den Panzer-Grenadieren nach Allenstein. "Ein guter Soldat war ich nie - es war die unglücklichste Zeit meines Lebens" sagte er später. Zufällig gastierte an seinem Standort das in Deutsch-Eylau stationierte Wehrmachtsorchester und Ernsts Kompaniechef erreichte, dass er vorspielen durfte. Acht Wochen später wurde er Mitglied dieses Orchesters. 1944 hatte Ernst seinen ersten Heimaturlaub und zu Hause erfuhr er, dass die Russen Deutsch-Eylau eingenommen hatten. Er fuhr zurück bis Dresden, wo man Ihn neu einkleidete und nach Breslau schickte, das er verteidigen sollte. Elf Tage später kam der Befehl zum "Absetzten". Im Verlauf dieser Absetzbewegung erhielt er einen Durchschuss des linken Unterarmes, so dass sein Daumen immer nach unten hing. Es gelang Ihm, nach Dresden zurückzukommen, er verließ auf dem Transport nach Süddeutschland in Chemnitz den Zug und kam mit viel Glück nach Falkenau ins Lazarett. So blieb Ihm eine Gefangenschaft erspart. In dieser Zeit kamen aus dem Ruhrgebiet Frauen und Kinder im Zuge der "Kinderlandverschickung" in die Gebiete, die bisher von Bombenangriffen verschont geblieben waren. Aus Herne kam seine spätere Frau Lydia, die er noch 1945 heiratete.

1946 spielte Ernst nicht nur Jazz, er gastierte vier Monate als Tenorhornist in der neu gegründeten "Kapelle Egerland", geleitet von Rudi Kugler, ebenfalls aus Falkenau. Er kommt 1946 als Posaunist zur "Hiller-Band" unter der Leitung von Peter Hiller, welche aus 6 Musikern besteht und hauptsächlich in amerikanischen Offiziers-Clubs auftritt.

Anfang Mai war der Krieg zu Ende und die Tschechen kamen zurück. Ernst Mosch sammelte ein paar Freunde um sich und spielte mit Ihnen bei Tanzveranstaltungen, an denen auch die amerikanischen Soldaten teilnahmen. Geld gab es keins, aber ein paar Zigaretten und manchmal auch etwas zu essen. Aber diese "Einsätze" wurden immer gefährlicher und so entschlossen sich die Musiker, Ihre Heimat zu verlassen. Eine Veranstaltung in Haberspirk nutzten Sie bei Nacht und Nebel zur Flucht. Ernst, seine Frau Lydia, seine Freunde Hojer Lenz, Fanc Mueller, insgesamt 15 Leute, flüchteten nach Bayern. Außer seiner Posaune hatte er nur die Kleider, die er am Leib trug, und seinen Rasierpinsel. Am gleichen Abend spielten Sie schon in Wunsiedel in einem amerikanischen Club Jazzmusik, und blieben dort drei Wochen.

Nach Streitigkeiten mit Band-Chef Hiller gründet Ernst Mosch mit Horst Reipsch und Fred Bertelmann die "REMO-Band". Zunächst spielt die Band für GI´s in Landsberg/Lech. Der Erfolg spricht sich allerdings schnell herum, so dass Engagements in Illesheim, Bamberg, Fürth und Strullendorf folgen. Im Jahre 1948 muss sich die REMO-Band trennen. Da man nicht mehr in den amerikanischen Kasernen übernachten konnte, entstand ein finanzieller Engpass, der die Trennung unvermeidbar machte.

Kurz darauf bekommt Ernst Mosch ein Angebot vom Hamburger Tanzorchester Charly Zech, welches im "Alcazar" in Hamburg spielt.

1950 wechselt Ernst Mosch zur "Alo-Band" welche von Alois Schnurrer, einem Engländer, geleitet wird. Hier fungiert Mosch als Posaunist und Sänger (3. Stimme). Die Band tritt in US-Clubs in ganz Deutschland auf.

Im September 1951 spielt Ernst Mosch beim Stuttgarter Orchesterchef Erwin Lehn vor und erhält einen festen Vertrag als Posaunist in dessen Südfunkorchester. Mit dem Orchester Erwin Lehn spielt Ernst Mosch pro Jahr 10 feste Veranstaltungen für den Süddeutschen Rundfunk, sowie zusätzliche Konzerte in ganz Europa (Monte Carlo, Brüssel, Venedig, Amsterdam, Paris). Als Soloposaunist genießt er, der auch als Sänger eingesetzt wird, grosses Ansehen. In diesem Orchester lernt Ernst Mosch viele seiner späteren Musiker bei den original Egerländer Musikanten kennen.

Das Orchester Erwin Lehn umrahmt 1955 den Bundespresseball in Bad Neuenahr musikalisch. Da bei solchen Bällen das Orchester von 20 Uhr bis ca. 5 Uhr morgens zu spielen hat, pausieren ab und an einige Musiker und es wird in kleineren Besetzungen weitergespielt. So kommt es dazu, dass die Bläser des Orchesters an diesem Abend Blasmusik-Titel unter der Leitung von Ernst Mosch zum besten geben. Dies kommt so gut an, dass in Ernst Mosch der Entschluss reift, ein Blasorchester zu gründen.

So kommt es, dass Anfang 1956 zwölf Musikanten, darunter Ernst Mosch am Tenorhorn, beim Südfunk Stuttgart in der Villa Berg Ihre ersten fünf Titel, darunter "Fuchsgraben" und "Rauschende Birken", aufnehmen, wofür jeder Musiker 10 Mark erhält. Im Mittagskonzert des Südfunks Stuttgart wurden die Titel gesendet. 32.000 Hörerzuschriften waren die Folge, eine Resonanz, die niemand erwartet hatte
 
Ernst Mosch erhält am 01. Dezember 1956 seinen ersten Plattenvertrag bei Telefunken Decca. Tagsüber spielte er bei Erwin Lehn Posaune, abends trat er mit 13 Freunden, den "Egerländern" , auf und blies das Tenorhorn. Eine anstrengende Doppelrolle, die er ungefähr 10 Jahre durchhielt. Dann nahmen die Engagements dermassen zu, dass er nur noch Blasmusik machen konnte. Zwar fiel Ihm der Abschied von Swing und Jazz nicht leicht, aber er hatte sich entschieden. Er erweiterte das Orchester auf 18 Musiker und er arbeitete an einer ausgefeilten Blasmusik. Er wollte Millionen Menschen, die solche Musik lieben, zeigen, wie virtuos und ausgefeilt Sie sein kann. Sein Ziel war es immer, einen Orchesterklang zu erreichen, bei dem man glaubt, es spielen Streicher. Seit 1958 nennt sich das Orchester "Original Egerländer Musikanten" aufgrund etlicher Nachahmer. Während Anfangs nicht gesungen wurde, sang Ernst Mosch später mit seinem Flügelhornisten Franz Bummerl.

Der Weg führte Ernst Mosch steil nach oben. Innerhalb kürzester Zeit eroberte er ein Zuschauer- und Zuhörerpotential wie kein zweiter. Eine Tournee führte Ihn auch nach USA, wo er 1966 in der weltberühmten Carnegie Halle auftreten durfte. Im Programm dieser Veranstaltung, vor mehr als 4.000 Besuchern, begann er das Konzert und schloss es mit dem "Egerländer Marsch". Ernst Mosch schwärmte Zeit seines Lebens von diesem großartigen Erlebnis. Die Leute waren begeistert und am Schluß gab es minutenlang "standing ovations". 1971 kam die Sängerin Barabara Rosen aus Metzingen hinzu die leider viel zu früh im Jahre 1985 verstarb.

1972 führte Ernst Mosch mit seinen "Original Egerländern Musikanten" ein Experiment durch. Gerald Weinkopf arangierte Operetten von Robert Stolz, Ralf Benatzky, Walter Kollo, Paul Lincke und Franz Lehar in einem modernen "Millersatz, d.h. mit Saxophonen und Klarinettenführung, die auf Tonträger aufgenommen wurden. Oftmals waren die Arrangements auch von einem 3-stimmigen Posaunensatz geprägt. Es gelang Ihm in einer Art und Weise, dass sich der weltberühmte Komponist Robert Stolz in einem persönlichen Schreiben an Ernst Mosch für die herausragende Leistung bedankte.

Am 28. April 1973 spielt Ernst Mosch im Circus Krone-Bau in München und es wird Ihm die erste Platinplatte verliehen für mehr als 10 Millonen verkaufter Schallplatten.

1974 ruft Ernst Mosch zusammen mit Frank Pleyer die Original Strassenmusikanten im Stil kleiner Blasmusikbesetzungen seiner alten Heimat ins Leben. Die Besetzung sah wie folgt aus: 2 Flügelhörner, Tenorhorn, Bariton, Saxophon, Gitarrre, Tuba und Akkordeon. Mit den Strassenmusikanten absolvoierte Ernst Mosch einige Fernsehauftritte, Live-auftritte vor Publikum gab es allerdings nicht.

1976 feierten die Original Egerländer Musikanten Ihr 20-jähriges Jubiläum mit einer grossen Torunee mit 40 Konzerten im Frühjahr und 50 Auftritte im Herbst. Die jahrelangen Strapazen, die körperlichen Belastungen, welche diese Auftritte zur Folge hatten - heute hier morgen da - das alles ging an Ernst Mosch nicht spurlos vorüber. 1977 legte er daher eine Pause ein, er wollte auch verhindern dass sich die Egerländer kaputt spielen und wollte einfach mehr Zeit für die Familie haben.

Inzwischen hatte Ernst Mosch ein Haus in Germaringen bei Kaufbeuren erbaut, wo er auch seinen Musikverlag unterbrachte. Auch für sich und seine Familie hatte er eine Wohnstätte errichtet, wo seine Frau Lydia und seine Töchter Karen, Ellen und Biggi wohnten, aber wo auch seine Brieftauben untergekommen waren. Dies war seine zweite Leidenschaft.

1981, anlässlich zum 25-jährigen Jubiläum gab es ein Combeback und das ZDF strahlte am 9. September eine eigene Sendung für Ihn aus: "Herz, Schmerz und dies und das". Wim Tölke lud Ihn in seine Sendung der grosse Preis ein, nachdem Ihn schon ein Jahr vorher Peter Alexander zur Sendung "Wir gratulieren" eingeladen hatte und wo Ernst Mosch mit Peter Alexander ein Duett sang. "Diese Sendung hat mir am meisten Spaß gemacht" sagte er anschießend. Ansonsten hatte er keine grossen Beziehungen zu den "Fernsehgewaltigen". Er hatte sich nie angebiedert und unter vier Augen sagte er einmal dass er sich aus den Titeln, die Ihm die Presse verlieh (König der Blasmusik, Hexenmeister der Blasmusik, Karajan der Volksmusik und viele andere) nicht viel macht. Er blieb bescheiden und wollte nur gute Musik machen, aber die ohne Fehl und Tadel. Er war auf diesem Gebiet ein Perfektionist und verlangte das Äusserste von seinen Musikern. Für die ZDF Sondersendung reiste Ernst Mosch am 22. Mai 1981 mit Elmar Wolf, einem Fotograf und einem Kamerateam des ZDF in die Tschehoslowakei. Dort besuchte er seine Heimatstadt Falkenau (heute Sokolov) wo er unter anderem sein Geburtshaus nach 36 Jahren wiedersah.. Tags darauf trifft er die berühmten böhmischen Komponisten Antonin Votava, Jaromir Vejvoda, Karel Valdauf und Karel Vacek im alterhwürdigen Prager Biergarten "U fleku". Die Schallplattte zum 25-jährigen Jubiläum "Seine grössten Erfolge" hält sich 3 Monate auf Platz 1 der Verkaufcharts, u.a. vor Phil Collins, Queen, Abba, Iron Maiden, AC/DC und Pink Floyd.

Am 02 Juni 1981 feiern Ernst Mosch und die Original Egerländer Musikanten Ihr 25-jähriges Bestehen im Rahmen einer Flossfahrt auf der Isar. Seit seiner Zeit als Musiker bei Erwin Lehn hatte Ernst Mosch keine Posaune mehr angefasst. Hier machte er zur Freude der Fans und seiner Musiker eine Ausnahme und jazzte "Oh when the saints go marsching in".

Ernst Mosch erhält von Lothar Späth für seine Verdienste um die Volksmusik das Verdienstkreuz am Bande verliehen.

Am 05. September 1981 erhält er die "Hermann-Löns-Medaile" in Gold, die als höchste Auszeichnung für die Verdienste um die Volksmusik gilt.

Nach dem Tode von Barbara Rosen im Jahre 1986 kam im selben Jahr die Sängerin Helga Reichel zu den Egerländern.

1986 formiert er in Gedenken an seine Zeit bei Ewin Lehn aus den Original Egerländer Musikanten ein Big-Band-Orchester und nimmt eine Platte mit dem Titel "Memory" auf.

1988 nimmt er mit den Bläsern der Prager Philharmonie und es Prager Staatstheaters, sowie seinen drei ersten Flügelhornisten Fran Bummerl, Freek Mestrini und Ferenc Aszodi ein Platte mit 16 Polkas und Walzern auf.

1989 spaltete sich eine Musikergruppe um den Posaunisten Elmar Wolf von den Origianl Egerländer Musikanten ab, und es entstand das Orchester "Elmar Wolf und die neuen Egerländer".

1990 nimmt er mit seinen Flügelhornisten und dem Rundfunkblasorchester Leipzig eine Schallplatte auf.

Zum 35-jährigen Jubiläum findet eine Tournee mit Konzerten in Deutschland, Österreich und Holland statt. Eine Sondersendung mit dem Titel "Mein grösstes Fest der Blasmusik" wird vom ZDF ausgestrahlt.

1995 werden Ernst Mosch und die Original Egerländer Musikanten aus Anlass Ihres 40-jährigen Jubiläums von Marianne und Michael zu deren Sendung "Lustige Musikanten" nach Frankenmarkt bei Detroit USA eingeladen. Nach der Rückkehr wird Enst Mosch krank, so dass die Herbsttournee auf Frühjahr verschoben werden muss. Diese findet nun vom 16. März bis zum 28. April 1996 statt und umfasst 30 Konzerte in Deutschland, Österreich und Südtirol.

Trotz schlechtem Gesundheitszustand entschliesst sich Ernst Mosch 1998 dazu, ein letzte Mal auf Tour zu gehen. Vom 6. März bis zum 27. April waren Ernst Mosch und seine Original Egeländer Musikanten auf Ihrer Abschiedstournee durch ganz Deutschland ein letztes Mal live zu sehen.

Ernst Mosch sagte einmal: "Musik ist mein Leben. Ich brauche es wie das tägliche Brot. Und deshalb setze ich mir auch keinen Schlusspunkt, das macht ein anderer… Am 15. Mai 1999 hat er dann ganz plötzlich für immer die Augen geschlossen und sich endgültig von seinen Freunden verabschiedet. Unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung wurde er am 21. Mai in Germaringen beigesetzt.

Zusammenstellung: Reiner Gabriel
nach besten Wissen und Gewissen
ohne Anspruch auf Vollständigkeit
und Richtigkeit

Mosch Zitate

Zitate von Ernst Mosch:
-
Mich faszinierte der Jazz, besonders die amerikanischen Big Bands. Tommy Dorsey und Stan Kenton waren Abgötter für mich, oder der Posaunist Bill Harris. Der hat nicht gespielt, der hat auf der Posaune gesprochen.
-
Musik ist das schönste auf der Welt, und Musikant zu sein, ist Gottes Segen.
-
Solange mir bei der Musik noch das Mäuschen den Rücken runter läuft, wird weitergemacht.
-
Meine Musik schwimmt wie ein Fettauge auf der Suppe.
-
Gute Blasmusik darf nicht weh tun, sondern muss so sein, dass man glaubt, es spielen Streicher.
-
Es gibt keine schlechten Musiker, nur schlechte Kutscher (Dirigenten).
-
Wenn ich über AFN einen brillanten Posaunisten hörte, fühlte ich mich wie ein kleiner Scheisser.
-
Beim Jazz kommen wir Deutschen nur bis zur Mitte, zum Kartoffelhot.
-
Als Jazzer waren wir immer nur Kopisten.
-
Das Wort zünftig mag ich nicht.
-
Ich mag Leistung ohne viel darüber zu reden.
-
Musik hat für mich dann Sinn, wenn Sie absolut interpretiert wird.
-
Wenn ich viele Produktionen höre, dann tut mir die Milz weh.
-
Damit lockt man nicht einmal eine Maus aus dem Loch.
-
Heut sind einige da, denen wollen wir mal zeigen, wo der Bär seine Haare hat.
-
Das ist keine Eins und die Milz tut mir auch schon weh.
-
Wegziehen, Ihr müsst die Noten wegziehen.
-
Hölzer, Ihr müsst ein Bild malen, ein Bild an der Wand.
-
Da darf kein Haar dazwischen gehen.
-
Meine Herren, net schlafen, schlafen tun mer im Bett.
-
Knochenhart will ich des.
-
Meine Herrn, das ist es.
-
Ich werde niemals Schluss machen, das Ende setzt ein anderer.

Zusammenstellung: Reiner Gabriel

Über Mosch

Was sagen andere Stars über Ernst Mosch:

Franz Bummerl: Ich erinnere mich als ich einmal mit Ernst und Gerald Weinkopf im Tonstudio saß und er Gerry sagte: "Einmal sehen wir uns wieder!" Diesen Worten möchte ich mich gerne anschliessen und Dir lieber Ernst danken, für die schönen Stunden , die ich mit Dir und Deiner Musik verbringen durfte
-
James Last: 1955 lernte ich Ernst Mosch auf einem Jazz-Festival kennen. Er war ein toller Jazzer. Seine Blasmusik kann man nicht beschreiben, sie war ganz einfach einmalig. Ernst Mosch hat hervorragende Musik gemacht und war ein dufter Typ. Solche Leute sind nicht zu ersetzten.
-
Erwin Lehn: Ernst Mosch war ein hervorragender Jazzmusiker und sehr guter Satzführer in meinem Orchester. Die vier oder fünf Blasmusikaufnahmen, die Ernst Mosch damals beim Südfunk Stuttgart gemacht hat, habe ich noch in sehr guter Erinnerung. Das Geheimnis seines Erfolges war mit Sicherheit auch die Tatsacher, dass der Grossteil seiner Musiker Swingmusiker, Jazzer waren - sie spielten fast alle in meinem Orchester - und das spürte man bei seiner Musik. Seine Blasmusik war nicht eine klare Hausmusik wie im herkömmlichen Sinne, sondern seine Musik hat geswingt.
-
Fred Bertelmann: Mit dem "Schlenggeler", so nannten wir den Ernst in unserer Jazzband, spielte ich 1947/1948 zusammen in amerikanischen Clubs. Wie ich Ihn in Erinnerung habe? Er war ein liebenswerter Kollege, der ein bezauberndes Lächeln haben konnte. Er war ein einfacher, herzensguter Mensch und hervorragender Musiker. Aus diesem Grund wusste er auch hervorragende Musiker um sich zu sammeln und nur so wurde aus seinen Original Egerländer Musikanten auch das erfolgreichste Blasorchester der Welt.
-
Karel Vacek jun., Jaroslav Skabrada, Antonin Votava: Ernst Mosch war eine Brücke zwischen deutscher und tschechischer Blasmusik. Vor dem Krieg war es ganz normal, dass deutsche und tschechische Musiker im Grenzgebiet zusammen böhmische Musik spielten. Unserer Melodien hat er weltberühmt gemacht. Wir, die tschechischen Musiker und Komponisten sagen Ernst Mosch und seinem Lebenswerk ein herzliches Danke..
-
Robert Stolz: Ernst Mosch ist ein echter Musiker und Musikant. Das merkt man sofort. Sein Welterfolg ist berechtigt und begründet.

Zusammenstellung: Reiner Gabriel

116 Mosch Musiker

Hier finden Sie eine Liste aller 116 Musiker die sich ganz offiziell "Original Egerländer Musikanten" nennen lassen dürfen und seit der Gründung durch Ernst Mosch irgendwann einmal vor ihm "ins Horn geblasen haben".

Außerdem ist nachzulesen, welches Instrument, und von wann bis wann sie bei den Egerländern musiziert haben.

Die 16 Gründer sind fett gekennzeichnet.

Name

Instrument

Zeitraum

Ahles, Fritz

Flügelhorn

1965 - 1974

Aszodi, Ferenc

Flügelhorn

1975 - 1998

Auer, Hans

Klarinette

1964 - 1970

Babinec, Andrej

Horn

1984 - 1989

Babinec, Jan

Horn

1983 - 1986

Backhaus, Thomas

Klarinette

1996 - 1998

Bauer, Willi

Trompete

1988

Berger, Wilfried

Posaune

1972 - 1973

Bodenmüller, Hans

Schlagzeug

1960 - 1989

Bönig, Reinhold

Tenorhorn

1970 - 1971

Buchauer, Helmut

Klarinette

1970 - 1971

Bummerl, Franz

Flügelhorn

1956 - 1991

Bydzovsky, Milos

Klarinette

1996 - 1998

Dautel, Fritz

Klarinette

1956 - 1988

Dreer, Siegfried

Flügelhorn

1978 - 1987

Dürr, Herrmann

Klarinette

1966 - 1984

Ehrig, Günther

Flügelhorn

60er Jahre

Engelbertink, Herrmann

Bariton

1975 - 1996

Ernszt, Georg

Flügelhorn

1956 - 1972

Fiser, Jan

Trompete

1996 - 1998

Friedrich, Nikolaus

Tuba

1956 - 1967

Fröhlich, Maximilian

Klarinette

1991

Glowotz, Herbert

Flügelhorn

1968 - 1971

Gnädig, Walter

Klarinette

1966 - 1971

Grosz, Adam

Posaune

1956 - 1971

Gückel, Dominique

Tuba

1988 - 1998

Günter, Josef

Posaune

1988 - 1998

Gutmann, Wolfgang

Klarinette

1992

Halmai, Anton

Tenorhorn

1956 - 1966

Hanspeter, Karl

Flügelhorn

1998

Hensel, Lothar

Flügelhorn

1968 - 1980

Hering, Bernhard sen.

Tuba

1960 - 1978

Hering, Bernhard jun.

Tuba

1970 - 1973

Herrmann, Paul

Tenorhorn

1974 - 1976

Herrmannsdörfer, Heinz

Posaune

1978 - 1992

Hess, Matthias sen.

Tenorhorn

1956 - 1973

Hess, Anton  

Tuba

1970 - 1972

Höhne, Georg

Posaune

1986 - 1988

Hoffbauer, Manfred

Klarinette

1956 - 1966

Hoffmann, Volkmar

Tenorhorn

1977 - 1978

Huber, Walter

Posaune

1970 - 1980

Husemann, Gerd

Flöte

1983 - 1990

Huss, Rainer

Tuba

1988 - 1992

Hutter, Ernst

Tenorhorn

1986 - 1998

Ingold, Werner

Posaune

1981

Jakobs, Martin

Klarinette

1998

Jenal, Peter

Klarinette

1992 - 1996

Kaltschmied, Winfried

Posaune

1970 - 1974

Kaszner, Helmuth

Flügelhorn

1990 - 1998

Kaszner, Johann

Tenorhorn

1988 - 1998

Komar, Ewald

Bariton

1960 - 1992

Kraft, Karl

Tenorhorn

1966 - 1990

Krause, Kurt

Posaune

1956 - 1966

Lachmann, Gerd

Tenorhorn

1978 - 1986

Lauter, Josef

Schlagzeug

1969 - 1998

Lauter, Joschi

kleine Trommel

1998

Linharek, Franto

Klarinette

1972 - 1986

Lohnert, Peter

Posaune

1974 - 1975

Lutze, Rudi

Klarinette

1969 - 1986

Machwitz, Ernst

Klarinette

1956 - 1966

Mann, Gert

Flügelhorn

1970 - 1972

Malimanek, Karel

Tuba

1998

Marek, Jaroslav

Klarinette

1996 - 1998

Mende, Manfred

Klarinette

1986 - 1992

Mestrini, Freek

Flügelhorn

1972 - 1994

Müller, Holger

Schlagzeug

1995 - 1998

Müller, Willi

Flügelhorn

1974 - 1992

Mutschler, Herrmann

Schlagzeug

1983 - 1992

Nest, Gustav

Tuba

1956 - 1969

Ostler, Mathilde

Gesang

1992

Pemmerl, Josef

Tuba

1970 - 1992

Penzialek, Alfred

Posaune

1956 - 1966

Privat, Markus

Flügelhorn

1998

Reipsch, Horst

Klarinette

1988

Reichel, Helga

Gesang

1986 - 1998

Rezania, Lubomir

Flügelhorn

1978 - 1988

Rosen, Barbara

Gesang

1971 - 1986

Sagert, Edwin

Flügelhorn

1998 - noch aktiv

Salzer, Ulrich

Tuba

1978 - 1986

Sanders, Norman

Gesang

1982 - 1986

Schick, Berthold

Bariton

1995 - 1998

Schirra, Walter

Trompete

1960 - 1966

Schmid, Anton

Tenorhorn

1966 - 1975

Schmidt, Andreas

Posaune

1994 - 1998

Schmidt, Reiner

Bariton

1996 - 1998

Scholl, Toni

Tenorhorn

1991 - 1998

Schultheiss, Gerhard

Flügelhorn

1992 - 1996

Sedevi, Zdenek

Trompete

1996 - 1998

Sontheim, Albert

Posaune

1976 - 1979

Susick, Jiri

Posaune

1998

Svoboda, Petr

Klarinette

1998

Tagscherer, Ferry

Schlagzeug

1956 - 1973

Tesar, Zdenek

Klarinette

1998

Tischendorf, Karl-Heinz

Klarinette

1956 - 1960

Tröster, Franz

Flügelhorn

1991 - 1998

Tuschla, Walter

Posaune

1968 - 1971

Uitz, Hans

Flügelhorn

1956 - 1970

Votava, Atonin

Becken

1987 - 1998

Walter, Stefan

Klarinette

1992

Wehrle, Edgar

Posaune

1998

Weichbrod, Fritz

Flügelhorn

1969 - 1971

Weiher, Heinz

Posaune

1989

Weinkopf, Gerald

Flöte

1956 - 1962

Weyerer, Georg

Trompete

1966 - 1967

Wilfert, Hanne

Flügelhorn

1986

Windrich, Oswald

Tuba

1996 - 1998

Winkler, Peter

Klarinette

1992

Wolf, Elmar

Posaune

1975 - 1986

Wolf, Erwin

Posaune

1966 - 1987

Wolf, Hans

Trompete

1971 -1992

Wolf, Hans

Klarinette

1985 -1988

Wollinsky, Erich

Posaune

1973 - 1977

Wosnitzka, Peter

Trompete

1972 - 1980

Zirkelbach, Lothar

Tenorhorn

1978 - 1989

Zusammenstellung: Reiner Gabriel
nach besten Wissen und Gewissen
ohne Anspruch auf Vollzähligkeit
und Richtigkeit

 

Nächstes Montana Spektakel:
Muttertagskonzert in der Oberen Roggenmühle
Sonntag, 12.Mai 2019:
14:00 - 17:00 Uhr
73312 Obere Roggenmühle bei Geislingen/Stg